Zum Anker und Oktopus

Anarcho-Handarbeiten, Gitarrenlärm, Nerdic Walking und andere Welten

Archiv für den Monat “Mai, 2013”

Lace-Monster-Fortschritt

Lektüre: Immer noch Henning Mankell. Bei mir macht sich derzeit die Lese-Unlust breit.

Auf die Ohren: Max Raabe und das Palastorchester – Rinderwahn

 

Nach knapp drei Wochen abendlichen Kampfstrickens ist es vollbracht: Der Hauptteil des Lace-Monsters ist nach 8 Monaten und vielen dazwischen geschobenen Projekten endlich fertig. Mein persönliches Germany’s Next Topmodel alias Iron Girl darf schon mal probekuscheln.

LaceMonster

Es ist wirklich riesig geworden, mit anderen Worten ideal für ausgiebige Lagerfeuerabende. Verstrickt wurden bisher knapp 400 g ‚Tundra‘ von Atelier Zitron mit einer Gesamtlänge von 1680 Metern. Ich bin gespannt, wie viel Wolle die noch fehlende Spitzenkante fressen wird, denn ich habe nur noch 100 g übrig und im Laden ist die Wolle schon längst aus dem Sortiment genommen worden. Aber zuerst werde ich mit Restwolle einen Probelappen stricken und das Anstricken der Borte mal ausprobieren, da im Buch eine recht kryptische, mir noch völlig unbekannte Technik angegeben ist. Mal sehen, wie viele Versuche ich brauche bis es klappt – aber schlimmer als der Kayran kann es auch nicht mehr werden.

Der Mad Scientist zockt The Witcher 2: Episode 26

Episode 26: Deus ex Roche

 

Manchmal platzt man im unpassendsten Moment in eine Szene und dieses war definitiv eine solche Situation. Ich überraschte Philippa Eilhart dabei, wie sie ihrer Assistentin Cynthia auf eindeutig erotische Weise den Hintern versohlte. Nun ja, wenn es euch beiden Spaß macht, aber ich muss hier ein dringendes Gespräch führen. Zum Glück war Philippa dann auch bereit, mit mir zu reden, und zeigte sich begeistert über den Drachentraum und die Zwergenimmortelle. Als ich sie auf Siles Tötungsanordnung ansprach, meinte sie allerdings, dass es wohl ein Missverständnis wäre. Warum glaube ich dir bloß nicht, Philippa? Immerhin hatte sie eine Spur von Triss gefunden – Meine Freundin befindet sich auf der anderen Seite des Nebels, wo ich wegen Henselts Blut sowieso noch hin muss. Gut, dann kann ich auch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Philippa erklärte sich bereit, mich hinüber zu begleiten, und wollte an der zum Nebel führenden Schlucht auf mich warten. Gut, ich komme dann später, erstmal rede ich noch mit Cynthia. Und ich muss sagen, das Gespräch hat sich gelohnt. Cynthia entpuppte sich als die einzige Zauberin des ganzen Spiels, die offen mit mir über die Wilde Jagd reden wollte, und gab einige interessante Informationen über das Phänomen preis. Außerdem konnte man mit ihr genüsslich über diverse andere Zauberinnen lästern. Hach, so ein bisschen Weibertratsch hat schon was.

Philippa erwartete mich an der verabredeten Stelle, verwandelte sich in ihre Eulenform und ab ging es durch den Nebel in Richtung Henselts Camp. Unterwegs musste ich mich wieder mehrerer Drauguren und ihrer geisterhaften Begleiter erwehren. Der Trick besteht darin, die Geister zu erschlagen, dann verschwinden die Drauguren von alleine.

Nachdem wir es auf die andere Seite geschafft hatten, erklärte mir Philippa, dass sie auf mich warten würde, aber im Camp wäre ich auf mich allein gestellt. Na gut. Das wird eh interessant, zu Henselt zu kommen. Sein Zelt steht genau zwischen dem Hauptlager und dem Lager der Nilfgaarder Notfalls muss ich mich komplett durch eines der Lager durchhauen. Das große Schnetzeln, ahoi!

Nun stand ich also allein in den nächtlichen Schluchten um Henselts Camp und machte mich daran, die alten Pfade abzusuchen. Die Stelle an der mir auf dem Roche-Pfad die Kopfgeldjäger aufgelauert hatten, war mit Steinen blockiert, sodass ich dort vorläufig nicht weiter kam. Na gut, laufe ich halt zuerst in Richtung Camp. Dort lag nach einigen Schritten die Leiche eines Zivilisten auf dem Weg. Als ich ihn durchsuchte, fand ich eine kleine Figurine, die aussah wie Shilard Fitz-Oesterlen. Moment, das Ding kenne ich doch. Hatte ich die Figur nicht schon in Vergen in Philippa Eilharts Quartier gesehen? Höchst mysteriös, das Ganze…

Doch ich kam nicht dazu, lange darüber nachzudenken, denn eine altbekannte, barsche Stimme riss mich abrupt aus meinen Gedanken. Vor mir stand Vernon Roche in Begleitung mehrerer seiner Soldaten und hielt mir eine ziemliche Standpauke, weil ich ihn in Flotsam hatte hängen lassen. Meine Güte, ist der Mann stinkig auf mich, aber zu recht. Irgendwann hatte er sich ausgegrummelt und fragte mich, was ich hier eigentlich wollte. Ich hätte Vernon anlügen können oder ihm erklären können, dass das allein mein Problem wäre, aber ich finde, er hat zumindest die Wahrheit verdient. Durch die Figur ist klar, ich muss zu Fitz-Oesterlen und mit ihm auch mal ein Wörtchen reden. Roche war so freundlich und erklärte mir, wie ich zum Lager der Nilfgaarder kommen könnte. Entweder ich schleiche mich durch das Kaedwener Lager oder benutze einen Tunnel, der von unter dem Bordell zum flussseitigen Ausgang des Nilfgaarder Domizils führt. Ah ja. Whistling Wendy und die Pforten zum Paradies beziehungsweise Verschwörertreff, ich verstehe schon. Damit hast du dich aus Spielersicht gerade selbst verraten, Vernon. Aber der Weg ist klar, ich nehme den Tunnel. Warum durchs Lager schleichen, wenn ich auch die Höhle der unendlichen Beute ausplündern kann?

Zusammen mit den Blauen Streifen lief ich in Richtung Lager. Als ich versuchte, noch mal mit Roche zu reden, schnauzte der mich nur an, dass er mir nichts mehr zu sagen hätte und ich ihn in Ruhe lassen sollte. Da hegt jemand einen Groll, dass kann ich sagen. Zur Strafe habe ich ihn die angreifenden Moderhäute auch allein bekämpfen lassen und gemütlich zugeschaut. Das hat er nun davon, pah!

Im Lager angekommen, versuchte ich mit Ves zu reden, doch mehr als ein ‚Hallo Geralt‘ hatte auch sie nicht für mich übrig. Hm, dann habe ich es mir mit den Blauen Streifen wohl doch endgültig versaut. Tja, da kann man nichts machen, also habe ich erstmal noch alle Monster in den umliegenden Schluchten erschlagen, mir das Uddu-Zi-Nanna-Kampa-Kauderwelsch-Manuskript aus dem Keller unter der Hütte geholt und eine Runde mit dem verrückten Sabrina Glevissig-Priester geplaudert.

Nachdem rund um Henselts Camp kein Monster mehr lebte, bestach ich die Puffmutter und stieg hinab in den Raum in dem ich damals Vinson Traut erledigt hatte. Eine Tür am anderen Ende ließ sich nun problemlos öffnen und ich gelangte in ein Hinterzimmer mit einem Loch im Boden. Dort sprang ich hinunter und landete in der Höhle, wo ich mich auf die Gralle, den Golem, die Moderhäute und die Beute stürzte. Gut, dass ich in Vergen noch kurz vor der Abreise mein Inventar in die Truhe geleert hatte. Beim Golem fand ich auch wieder die ziemlich gute Rüstung von Ban Ard, aber meine aufgewertete Succubus-Rüstung ist genauso gut und außerdem viel hübscher. Ja, sowas ist mir wichtig. Frau will ja auch was fürs Auge haben. Überhaupt bin ich dieses Mal mit wesentlich weniger Rüstungen ausgekommen – Rabes Rüstung aus dem ersten Spiel ist so gut, dass ich sie den ganzen ersten Akt über behalten habe. Und nun weiß ich ja auch, dass es sich nicht lohnt, die Draug-Rüstung bauen zu lassen, weil man sich mit dem Schlüssel aus der Wrackquest auch die Wran-Rüstung unter den Nagel reißen kann, die nun wirklich die beste Rüstung im Spiel ist. Und schick noch dazu. Ja, Frauen. Aber wenn die männlichen Spieler schon ständig in die Ausschnitte von Saskia und Ves linsen können, will ich als weiblicher Spieler auch einen schicken Geralt. Obwohl, ich könnte ihn auch in Unterhosen herumlaufen lassen und den Anblick seines kampfgestählten Körpers genießen, nur um ausgleichenden Gerechtigkeit walten zu lassen. Nur ist das dem Rüstungsschutz leider nicht förderlich. Also doch lieber ein angezogener Geralt. Aber lassen wir das, zurück zum Plot.

Mitten im Abgrasen der Höhle stellte ich fest, dass ich auch auf dem Schleichweg durch das Camp zur Höhle gekommen wäre. Hm, blöd, für die Schleichtour hätte ich vielleicht noch ein paar Erfahrungspunkte mehr bekommen. Aber nächstes Mal bin ich schlauer.

Vor dem Hintereingang des Lagers der Nilfgaarder stand eine Wache, die verlangte, dass ich meine Waffen ablege. Entspann dich, Junge, ich will doch nur mit eurem Chef reden! Leider ließen sich die Nilfgaarder nicht erweichen und ich wurde unbewaffnet und gefesselt zu Shilard Fitz-Oesterlen geführt. Dieser richtete mir Grüße des Kaisers aus und befahl meine Durchsuchung, wobei die Figur gefunden wurde. Sadistisch grinsend zerschlug Shilard die Statuette und entnahm ihr die geschrumpfte, versteinerte Triss. Dieser verdammte Mistkerl! Er behauptete, dass es ihm fürchterlich leid täte, aber ich müsste nun leider sterben, er wäre dann mal weg. Sprach es, schnappte sich Triss und machte sich von dannen, während ich nur hilflos zusehen konnte.

Immer noch gefesselt wurde ich von Shilards Magier vor das Zelt geführt. Ein Soldat folgte ihm mit meinem Schwert, während einige andere Soldaten Wache hielten. Ich wurde auf die Knie gestoßen und mein Kopf auf einen Richtblock gelegt. Mistmistmist! Wie komme ich da wieder raus? Habe ich bei Shilard irgendwo die falsche Gesprächsoption gewählt? Oder hätte ich schon gleich zu Anfang beim Wachtposten die andere Antwortmöglichkeit nehmen sollen? Der Soldat betrachtete mein Schwert nachdenklich und setzte dann zum Hieb an, der meinen Kopf vom Körper trennen sollte…

Doch er kam nie dazu, den tödlichen Schlag auszuführen. Ein Armbrustbolzen traf ihn in die Brust und er brach tot zusammen. Ich sah Ves, die beste Schützin der Blauen Streifen, die ihre Waffe nachlud, während Vernon Roche neben ihr einen weiteren Nilfgaarder erschlug. Vernon lief zu mir, schnitt meine Fesseln durch und meinte nur trocken, dass er sich schon gedacht hätte, dass ich Hilfe brauchten könnte.

Wow. Das war episch. Womit habe ich das verdient? Roche, du bist und bleibst mein absoluter Held dieses Spiels, egal auf welcher Seite ich spiele! Ich hob mein Schwert auf und zu dritt stürzten wir uns in den Kampf gegen die Nilfgaarder und ihren Magier. Wir haben ihnen ordentlich Saures gegeben und Vernon wurde von einem plötzlichen Anfall von Erinnerung an die legendäre Schlacht von Brenna gepackt – Endlich mal wieder Nilfgaarder töten!

Nach dem Kampf durchsuchte ich das Lager und fand ein Buch über die Wilde Jagd und einen Brief, in dem Fitz-Oesterlen seinen Magier dem Kaiser empfahl – Tja, den haben wir wohl gerade umgehauen.

Leider war Fitz-Oesterlen im allgemeinen Tumult mit Triss entkommen, aber Roche wusste, dass er nach Loc Muinne wollte und erzählte mir von dem geplanten Gipfeltreffen dort. Nun, dann weiß ich ja, wo ich hin muss. Dann blieb nur noch die Frage des königlichen Blutes. Ich wusste, dass sich Henselts Zelt gleich hinter dem Lager der Nilfgaarder befand, aber es war voller Wachen. Also schilderte ich Roche das Problem mit Saskia, der Vergiftung und dem Blut, und bat ihn inständig, mir nochmal zu helfen. Er grummelte herum, dass ein Bauernmädel wie Saskia das Risiko nicht wert sei. Tja, Vernon, da habe ich dich mit deinen eigenen Waffen geschlagen, indem ich dir unter die Nase gerieben habe, dass du auch nur gewöhnlich wie Dreck bist. Nach einigem weiterem Grummeln willigte er ein, mir beim Anzapfen von Henselt zu helfen, auch wenn er selbst nicht wusste, warum er das eigentlich tat. Ich erklärte ihm, dass ich ihm was schulden würde, woraufhin er nur meinte, dass das nicht mal mehr witzig wäre. Ich sollte mich gefälligst an unsere Abmachung halten und Letho schnappen. Hach, die Dialoge mit Roche sind immer ein ganz besonderes Sahnehäubchen dieses Spiels – Der Mann hat einfach für jede Gelegenheit den passenden Spruch parat.

Also machten wir uns daran, mich in Henselts Zelt zu schmuggeln. Roche spazierte auf die Wachen zu und machte ein riesiges Theater darum, dass die Nilfgaarder ihn und seine Leute angegriffen hätten, während ich mich hinter einigem Gerümpel versteckte. Bis auf die Wachen vor Henselts Zelt folgten ihm die Kaedwener brav. Ich pirschte mich hintenrum hinter das Zelt des Königs und warf mit dem Aard-Zeichen einen Fässerstapel um. Als die Wachen kamen um nachzusehen schlich ich auf der anderen Seite um das Zelt herum, pirschte mich von hinten an Henselt heran und hielt ihm mein Schwert an die Kehle.

Nach einigen Drohungen und Versprechungen meinerseits erklärte sich der König von Kaedwen bereit, mir etwas von seinem Blut zu überlassen, wenn ich als Gegenleistung die Geisterschlacht beseitige, damit er Vergen angreifen kann. Wir wurden uns handelseinig und ich bekam eine Phiole seines Blutes. Henselt erinnerte mich daran, mein Versprechen zu halten, und ließ mich von einem seiner Soldaten aus dem Lager eskortieren.

Ich traf mich am Rand des Nebels mit Philippa und zusammen kehrten wir einige tote Draugs und Geister später zurück nach Vergen. Lebewohl, Vernon Roche. Ich weiß, ganz tief in deinem Inneren bist du ein echt anständiger Kerl. Ich wäre gerne bei dir drüben geblieben, aber nun gilt es, Saskia zu retten und eine Schlacht zu gewinnen.

Der Mad Scientist zockt The Witcher 2: Episode 25

Episode 25: Rechts ist, wo der Daumen links ist

 

Da ich schon mal in der Taverne war, widmete ich mich dem Faustkampf, der auf mich geradezu lächerlich einfach wirkte. Die drei Gegner, die sich mit mir schlagen wollten, ließen sich mit wenigen einfachen Hieben auf die Bretter schicken. Aber auch in Vergen gab es noch einen weiteren Herausforderer – Silgrat, der Bruder des aedirnischen Kriegshelden Seltkirk, der sich unbedingt in Heldentaten beweisen wollte, auch wenn es nur darum ging, einen Hexer im proletarischen Faustkampf zu besiegen. Na ja, auch Silgrat war keine beonders große Herausforderung. Da war Roche als Endgegner schon ein ganz anderes Kaliber. Silgrat fühlte sich durch die Niederlage gegen mich in seiner Ehre gekränkt und wollte, dass ich ihn töte. Die spinnen die Ritter, würde ein gewisser Gallier dazu sagen. Der Junge hat wohl zu viele Geschichten über heldenhaften Zweitkampf gehört und versteht rein gar nichts von Sport. Nachdem ich mich geweigert hatte, ihm den Gnadenstoß zu geben, zog Silgrat tödlich beleidigt ab und erklärte, dass das Ganze noch ein Nachspiel haben würde. Na ja, wir werden sehen, Jüngelchen.

Ich machte mich auf den Weg zu Cecil um mir von ihm den Schlüssel zur Harpyienhöhle zu holen, den er erstmal nicht rausrücken wollte. Daraufhin versuchte ich es mit Erpressung und drohte ihm, ihn vor der ganzen Stadt lächerlich zu machen indem ich überall herum erzähle, dass er Antialkoholiker ist. Das scheint für Zwerge eine der ultimativen Peinlichkeiten zu sein. Grummelnd rückte Cecil den Schlüssel raus und ich konnte mich an die Traumbeschaffung machen. Also lief ich mal wieder durch den nun völlig harpyienfreien Steinbruch und schloss das Tor auf, das sich meinen bisherigen Öffnungsversuchen so eifrig widersetzt hatte. Drinnen erwartete mich eine verwinkelte Höhle, in der mich sogleich mehrere Harpyien angriffen. Ich machte die Probe aufs Exempel und legte eine der Harpyienfallen aus, die auch von einer der Harpyien eingesammelt wurde. Gleich darauf stieg der Zähler der zerstörten Nester. Juchu, dann ist die Frage, wie ich diese Quest zu Ende bringen kann, also auch beantwortet!

Ich arbeitete mich durch die Höhle vor, erschlug fleißig Harpyien, sprengte die letzten Nester und sammelte bunte Kristalle ein. Am Ende der Höhle fand ich einen Stein ganz ähnlich demjenigen, an dem König Henselt den Priester totgeschlagen hatte. Eine Harpyie kam angeflogen und legte einen violetten Kristall in die Mitte des Steins. Plötzlich sah ich in einem Wald Letho, wie er seinem Kollegen Auckes den Kopf König Demavends übergab mit dem Befehl, ihn als Beweisstück für den durchgeführten Mord Sile de Tansarville zu geben. Aha. Damit war Siles Schuld auf auf dem Iorveth-Pfad bewiesen.

Der Stein schien eine Art Abspielgerät für die Traumkristalle zu sein. Ich entnahm dem Stein Lethos Traum und wurde auch prompt von der Harpyienkönigin und ihrem Gefolge angegriffen. Also war mal wieder eine Runde Gemetzel angesagt. Nachdem das ganze Viechzeug erschlagen war, machte ich mich an die Betrachtung der einzelnen in den Kristalen gespeicherten Träume.

Der silberne Kristall zeigte mir einen Zwerg namens Baltimor, der vor unbekannten Verfolgern durch Vergen floh und schließlich vor einer Tür getötet wurde. Hm, Baltimor. Den Namen habe ich schon mal gehört. War das nicht der ehemalige Meister des Runenschmieds der so felsenfest behauptete, nichts mit Saskias Kelch zu tun gehabt zu haben?

Der grüne Kristall enthielt den Traum irgend eines Kerls, der von heißem Gruppensex mit seinen Freunden und Saskia auf dem Heuboden träumte. Die Sau.

Der rote Kristall war besonders interessant. Aus der Vogelperspektive sah ich die Brücke zur Einsiedelei auf der Burg La Valette und Foltest, Roche und mich, wie wir die Brücke überquerten. Nach einem Blick nach oben begannen wir zu rennen. Wow, der Traum muss dem Drachen gehören. Das heißt, dass er sich irgendwo in der Nähe aufhalten muss, wenn die Harpyien es geschafft haben, seinen Traum zu klauen. Aber egal wie – das ist garantiert der mächtigste Traum, also den, den Philippa haben will.

Der blaue Kristall zeigte mir Iorveth an einem reichlich gedeckten Tisch in einem Zimmer in Vergen, wo er gemütlich eine Pfeife schmauchte und auf elfisch vor sich hinbrabbelte, während ein ganzes Schwein über dem Feuer briet.

Nun gut. Jetzt weiß ich einiges über die geheimen Sehnsüchte diverser Vergener. Ich lief zurück in die Stadt und holte mir meine Belohnung für die Exterminierung der Harpyien bei Cecil Burdon ab. Dann spielte ich einige Runden Würfelpoker und schlug alle meine Zwergenfreunde im Armdrücken. Damit wäre mein Ruf im Tavernensport auch wieder verteidigt.

Aber die Geschichte mit Baltimor ließ mir immer noch keine Ruhe und ich schnorrte Runenschmied Thorak um den Schlüssel zu dessen Werkstatt an. Eine Durchsuchung selbiger führte mich zu einer brüchigen Wand im hinteren Bereich, die ich mit Aard einriss und dahinter einige sehr kryptisch klingende Notizen und einen Schlüssel fand. Anscheinend war es eine Art Wegbeschreibung. Vor der Werkstatt erwartete mich Thorak, der wissen wollte, was da drin so für einen Krach gemacht hatte. Ich log ihm vor, dass ich nur aus Versehen einen Stapel Kram umgeworfen hätte. Der Kerl verbirgt was, das ist klar wie Kloßbrühe. Und da ist auch noch das abgeschlossene Kästchen in seiner Behausung…

Die kryptischen Anweisungen führten mich aus der Stadt durch das abgebrannte Dorf über den Kreuzweg zum Steinbruch, wo ich einem Zeichen folgen sollte. Ah, nun weiß ich auch, wozu die komischen Steine, die immer aufleuchten wenn ich das Amulett benutze, gut sind. Ich muss in die Richtung laufen, in die die Spitze des Zeichens zeigt. Ich versuchte mein Glück und rannte erstmal einige Runden planlos in der Gegend herum. Irgendwie schienen die Zeichen auf den Felsen in der Mitte des Steinbruchs zu zeigen, an dem sich allerdings absolut nichts interessantes finden ließ. Hm. Ich lief ein Stück zurück, folgte einem weiteren Zeichen und stand schließlich vor der bisher immer verschlossenen Truhe. Ha, wieder ein Rätsel gelöst. Ich öffnete die Truhe und entnahm ihr einen weiteren Schlüssel.

Nun sollte ich am Kreuzweg rechts abbiegen. Aber war damit das Rechts gemeint wenn man aus Vergen kommt oder das Rechts wenn man aus dem Steinbruch kommt? Ich probierte es vom Steinbruch aus rechts und stand schließlich wieder vor der Tür von Roches und meinem Privat-Dungeon, auch bekannt als Klein-Moria Nummer eins oder der Geheimgang nach Vergen. Doch zu meinem Leidwesen passte der Schlüssel nicht. Nun war ich mit meinem Temerisch am Ende. Das war soweit ich wusste die einzige Höhle, die ich noch nicht mit meiner Anwesenheit beglückt hatte. Oder ob doch das andere rechts gemeint war, das heißt aus Vergener Richtung? Na gut, probiere ich es mal aus und suche da die Umgebung ab. In den kryptischen Anweisungen stand etwas von einem Schatten einer Kreatur, dem ich mittags folgen sollte. Die einzigen Kreaturen, die dort herumhängen, sind die Trolle. Also meditierte ich bis zum Mittag und schaute dann nach, in welche Richtung der Schatten des wieder glücklich vereinten Trollpaares fiel, was aber auch keine neuen Erkenntnisse brachte. Also suchte ich sämtliche Pfade bis zum Schiffswrack und dem Zweitlager der Trollin ab, fand aber weder eine Tür noch einen Eingang. Also wieder zurück zum anderen Rechts – hatte ich da an den Felsen vielleicht doch etwas übersehen? Auch der fleißige Einsatz des Amuletts zeigte mir keinen Eingang. Langsam wurde ich frustriert. Irgendwo musste der verdammte Schlüssel doch passen! Na gut, also noch mal wieder das andere Rechts. Dieses Mal suchte ich die gesamte Umgebung mit dem Amulett ab und gegenüber des Schiffswracks leuchtete schließlich eine mit Gewächsen verhangene Wand auf. Na toll, ohne das Amulett hätte ich das nie gefunden. Hinter dem Gestrüpp fand ich eine solide Zwergentür, die sich mit dem Schlüssel öffnen ließ, und ich betrat eine Mischung aus Werkstatt und Schatzkammer. Dort lauerten mir bereits Thorak und seine Spießgesellen auf, die Baltimor auf dem Gewissen hatten und dafür sorgen wollten, dass ich meine Erkenntnisse nicht ausplauderte. Nicht mit mir, Freundchen! Drei tote Zwerge später sicherte ich die Beweise, sammelte die Beute ein und kehrte zurück nach Vergen. Der Schlüssel, den ich bei Thorak gefunden hatte, passte zum Kästchen in seiner Behausung. Dort drin befand sich die Quittung einer Rechnung für die Herstellung eines Kelchs, welcher von Olcan dem Priester in Auftrag gegeben worden war. Na dann ist ja wohl klar, wer bei Saskias Vergiftung zumindest seine Hand im Spiel hatte. Ich lief zum Gefängnis um doch noch eine Runde mit Stennis zu reden, doch der einzige der dort mit mir reden wollte, war Adam Pangratt, der nur wiederholte, dass Sile ihm wirklich dringend eingeschärft hätte, sofort zu töten und nicht erst zu fragen.

Damit hatte ich nun auch alle Nebenquests erledigt und es blieb mir gar nichts anderes übrig, als mich mal wieder auf den Weg zu Philippa zu machen.

Das Projekt Klischeefantasy

Lektüre: Henning Mankell – Vor dem Frost

Auf die Ohren: Alestorm – Death throes of the Terrorsquid

 

Eigentlich wollte ich in den nächsten sechs Monaten drei Geschichten für die Wache schreiben, aber zur Zeit schreit lauthals eine andere Idee nach Aufmerksamkeit. Manchmal überkommt es mich einfach und ich lechze geradezu nach pseudomittelalterlicher Klischeefantasy mit Helden, Schurken, Elfen, Zwergen, Orks, Auserwählten und dem ganzen anderen typischen Fantasykroppzeug. Klischeefantasy ist so schön einfach. Man muss sich keine großen Gedanken darüber machen, krampfhaft originell sein zu müssen. Es reicht eine mehr oder auch weniger freiwillige Heldengruppe, die man in das große Abenteuer zur Rettung der Welt schickten kann. Und so packen gerade ein schürzenjägerisch veranlagter Söldner, eine gesprächige Bardin, ein Elf mit schelmischer Ader und ein kochbegeisterter Zwerg in meinem Kopf die Sachen für ihre große Reise, während ich an einer Weltkarte pinsele. Zweck der Übung ist es, einfach mal klassische Fantasy zu schreiben, das eine oder andere Klischee mitzunehmen und dabei Spaß zu haben.

In diesem Sinne: Her mit den Schwertern, Umhängen und Feuerbällen!

Scotland the Brave

Lektüre: Gail Carriger – Blameless

Auf die Ohren: Grave Digger – The Keeper of the Holy Grail

 

Nach all der Zockerei zur Abwechslung mal wieder ein DIY-Post.

Manchmal ist es so, dass man eigentlich eine gute Idee für eine Klamotte hat, der richtige Stoff liegt auch schon bereit, und man will eigentlich anfangen, aber eine kleine fiese Stimme im Hinterkopf hält einen doch davon ab und der Stoff liegt erst mal einige Tage herum. So war es auch bei dem grünen Karostoff, der eigentlich ein kurzes Sommerröckchen mit Falten werden sollte. Aber egal wie ich es in meinem Kopf drehte und wendete – der Plan und ich wurden nie völlig glücklich miteinander. Aber dann kam urplötzlich doch die zündende Idee. Vor einigen Jahren besaß ich mal einen ganz schlichten kurzen, karierten Wickelrock, der leider irgendwann im Zuge der Expansion meiner Rückseite ausgemustert werden musste. So ein Teil wollte ich schon lange mal wieder haben.

Also habe ich einen alten Burda-Schnitt umgebastelt, mich einen Abend hinter die Nähmaschine geklemmt und dann war das gute Stück auch schon fertig.

ScotlandTheBrave1

Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, nur ist es mir trotz aller Mühe nicht ganz gelungen, das Karo am Überlapp deckungsgleich zu bekommen. Aber egal, so sieht man wenigstens, dass es ein Wickelrock ist. Als Saum habe ich einfach die Webkante genommen, weil ich den Effekt mochte. Den Bund habe ich mit einem mit Schrägband eingefassten Besatz verstürzt – ein bisschen Innenschön muss auch sein.

 

ScotlandTheBrave2

Geschlossen wird die Sache mit einem Druckknopf auf der unsichtbaren und mit einem schönen, alt aussehenden Knopf auf der sichtbaren Seite. Das Knopfloch habe ich von Hand gestochen.

ScotlandTheBrave3

Ich bin stolz auf mich – Bis auf das Nähgarn stammen alle Zutaten aus meinen Beständen, auch wenn der Stoffberg gefühlt überhaupt nicht kleiner geworden ist. Jetzt muss es nur noch richtig Sommer werden.

Der Mad Scientist zockt The Witcher 2: Episode 24

Iorveth ist anscheinend Bauchschläfer und im Gegensatz zu Menschen sind Elfen so cool, dass sie nicht mal schnarchen. Ich schmiss das Spitzohr also aus den Federn und legte ihm den Fall Ele’yas dar. Iorveth war nicht begeistert davon, dass sein Adjutant ein hinterhältiger Serienmörder sein sollte, und wollte einen Beweis sehen. Ich gab ihm das Metallstück, das ich aus der Leiche geholt hatte und das ein Bruchstück eines Elfensäbels darstellen sollte. Iorveth erklärte mir, dass er mit Ele’yas reden würde und ich sollte doch später wieder kommen. In Ordnung, mach ich. Ich lief also zurück zum Steinbruch und schloss die Harpyienfedern-Quest ab und kam dann wieder. Iorveth erzählte mir, dass Ele’yas die Flucht ergriffen hatte, kaum dass er von meinen Ermittlungsergebnissen gehört hatte. Na gut, das macht ihn in meinen Augen definitiv schuldig. Ich ließ Iorveth seine Nachtruhe wieder aufnehmen und lief zum Succubus um ihr von meinen Ermittlungsergebnissen zu berichten. Im abgebrannten Dorf wurde ich hinterrücks von Ele’yas überfallen, der es anscheinend nicht vertragen konnte, dass ich ihm auf die Schliche gekommen war. Wie alle missgünstigen Elfen war er wahnsinnig schnell mit seinen Schwertern und ich legte fleißig Yrden-Fallen um ihn sinnvoll zu erledigen. Nachdem Ele’yas tot war, kletterte ich die Leiter zum Versteck der behuften Dame herunter und bekam meine hocherotische Belohnung. Außerdem schenkte sie mir noch eine neue Rüstung, die richtig schick aussieht, gute Werte hat und Geralt hervorragend steht. Nun, da die Quest auch erledigt war, konnte ich auch mal zu Philippa laufen und ihr mein bisher eingesammeltes Zeug geben.

Auch Philippa schlief gerade, aber ich hatte noch nie Skrupel, irgendwelche NSCs aus dem Bett zu werfen, wenn ich mitten in der Nacht mit ihnen reden wollte. Philippa war zufrieden mit meinen Bemühungen, war aber der Meinung, dass der Kristall, den ich aus dem Harpyiennest organisiert hatte, zu schwach wäre und ich eine stärkere Magiequelle anschleppen sollte. In den Höhlen hinter dem Steinbruch soll es diverse Celano-Harpyien, die fleißig Träume klauen und in Kristalle einschließen, vielleicht ist dort ja ein richtig mächtiger dabei. Den Schlüssel zur Tür dort hätte Cecil Burdon. Ah, dahin führt also die geheimnisvolle Tür, die ich im letzten Durchgang nicht aufbekommen habe. Mein mitgebrachter Kristall enthielt einen Traum Cecils, der anscheinend sehr schockierend war. Nachdem Philippa Geralt, aber nicht mir den Inhalt mitgeteilt hatte, hörten wir draußen Tumult aus der Richtung des Kastells. Ein wütender Bauernmob wollte Prins Stennis lynchen, weil er angeblich an Saskias Vergiftung schuld sein soll. Als ich los lief um die Sache zu entschärfen, rief mir Philippa noch nach, dass ich im Fall der Fälle ja daran denken sollte, etwas von Stennis‘ Blut einzusammeln. Ja, Philippa, sonst haben wir auch gerade keine Sorgen.

Im Kastell standen Zoltan und Rittersporn relativ hilflos vor dem wütenden Bauernmob, der kurz davor war, über die Adeligen herzufallen. Tatsächlich beschuldigten sie Stennis, Saskia vergiftet zu haben. Die Situation drohte zu eskalieren, bis Iorveth mit seinen Bogenschützen im Schlepptau auftauchte und damit drohte, jeden zu erschießen, der seine Fackel, Mistgabel oder sonstige Waffe hob. Puh. Danke Iorveth, das war wirklich hilfreich.

Nun lag es an mir herauszufinden, was wirklich passiert war. Ich befragte einige der Bauern und Adeligen und bekam gesagt, dass ein Mundschenk angeblich die Anschuldigungen gegen Stennis vorgebracht hatte. Die Gerüchteküche brodelte in beide Richtungen. Die Bauern beharrten darauf, dass Stennis der Täter war, während die Adeligen behaupteten, dass der Mundschenk von Henselts Agenten bestochen worden wäre, Saskia aus dem Weg zu räumen. Besagter Mundschenk hätte sich zu den missgünstigen Elfen geflüchtet.

Ich machte mich auf die Suche, fand den Mundschenk unter der Bewachung einiger Scoia’tael und brachte ihn zum Reden. Er hatte den Priester Olcan dabei belauscht, wie er kurz vor Saskias Vergiftung Stennis bat, die Küche räumen zu lassen. Hm. Dumm, dass ich mit Olcan nicht mehr reden kann, weil Henselt bei den Verhandlungen zum Beginn des Aktes seinen Schädel an dem komischen Stein zertrümmert und damit die Geisterschlacht ausgelöst hat. Aber Olcans Haus gibt es noch und dort könnte ich nach Hinweisen suchen.

Olcans Haus befand sich nahe des Stadttores. Darin fand ich diverse auf dem Boden verstreute Bücher, von denen Geralt allerdings behauptete, dass sie nicht interessant wären, sowie einen Notizzettel. Auf dem Zettel war das Bild des mit einem Drachen verzierten Kelches zu sehen, aus dem Saskia getrunken hatte. Hm. Ich erinnerte mich daran, dass der Priester auf dem Weg zu den Verhandlungen mit Henselt diverses zeug gemurmelt hatte, dass Saskia ein Monster wäre. Für mich ist der Priester definitiv zumindest mitschuldig.

Ich lief weiter durch die Stadt und befragte diverse Leute. Der Runenschmied Thorak leugnete geradewegs, den Nachbau des Kelches angefertigt zu haben, er meinte, dass die Arbeit viel zu schlecht wäre um von ihm zu stammen. Ich weiß nicht, ob ich ihm glauben soll.

Mit meinen gesammelten Informationen kehrte ich zum Kastell zurück und erklärte, dass Stennis‘ Schuld nicht eindeutig bewiesen werden könnte und Saskia über ihn entscheiden sollte, wenn sie wieder gesund ist. Kein Lynchmob heute. Stennis wurde von mehreren Zwergen abgeführt und ich hatte zwar ein Blutbad verhindert, aber dafür auch immer noch kein königliches Blut. Hm. Nun muss ich also wirklich einen Weg finden, Henselt anzuzapfen. Und ich weiß nun auch, was ich tun muss um das Fortschreiten der Hauptquest zu verhindern bevor ich nicht alle Nebenquests erledigt habe – Ich muss mich von Philippa fern halten.

Mittlerweile war es wieder helllichter Tag und es gab da noch einen Haufen Harpyiennester und eine Harpyienkönigin, die ich ausräuchern musste. Also ließ ich mir einen Haufen Harpyienfallen bauen und kaufte noch einige dazu. Ich habe zwar keine Ahnung, wie das funktionieren soll, da ich schon ausprobiert hatte, dass die Harpyiennester durch Klettern nicht zu erreichen sind, aber mal sehen. Irgendwie muss es funktionieren, sonst würde es diese Quest nicht geben. Ich lief zurück zum Steinbruch, bewunderte das Kostüm des Hühnchencosplayers, sammelte die Pappnasentrophäe ein und harrte der ersten Harpyien. Ich nahm an, dass man die Fallen irgendwie in der Nähe der Nester ablegen muss, also warf ich Quen an, hechtete mit Ausweichrollen an den auf dem Weg lauernden Harpyien vorbei und legte die erste Falle in der Nähe des ersten Nests. Eine Harpyie kam geflogen, schnappte sich die Falle, trug sie davon und kurze Zeit später sank der Zähler der noch zu zerstörenden Nester um eins. Aha, so funktioniert das also! Anstatt die Harpyien zu erschlagen wich ich fleißig aus und legte weitere Fallen. Aber als vier von sieben Nestern zerstört waren, sank der Zähler nicht weiter, egal wie viele Fallen ich auslegte. Komisch. Irgendwo müssen die anderen drei Nester doch sein. Ich erschlug erstmal die restlichen Harpyien und suchte dann die Oberkante des Steinbruchs nach frischen Nestern ab, fand aber überall nur Nesterruinen und die Harpyien, die dort herumflogen, ignorierten die ausgelegten Fallen komplett. Okay, vielleicht sind die restlichen Nester ja da, wo ich Cecil Burdons Traumkristall gefunden habe.

Also lief ich zurück nach Vergen und nahm den Hinterausgang, der zum Gebiet um den alten Magierturm führte. Die dortigen Harpyien zeigten sich von meinen Fallen auch ziemlich unbeeindruckt. Na ja, irgendwie werde ich schon noch rausbekommen, wo ich die letzten Nester in die Luft jagen muss. Gehe ich lieber in die Taverne und lagere mal wieder meine Beute in der bodenlosen Truhe ein.

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