Zum Anker und Oktopus

Anarcho-Handarbeiten, Gitarrenlärm, Nerdic Walking und andere Welten

Der Mad Scientist zockt The Witcher 2: Episode 24

Iorveth ist anscheinend Bauchschläfer und im Gegensatz zu Menschen sind Elfen so cool, dass sie nicht mal schnarchen. Ich schmiss das Spitzohr also aus den Federn und legte ihm den Fall Ele’yas dar. Iorveth war nicht begeistert davon, dass sein Adjutant ein hinterhältiger Serienmörder sein sollte, und wollte einen Beweis sehen. Ich gab ihm das Metallstück, das ich aus der Leiche geholt hatte und das ein Bruchstück eines Elfensäbels darstellen sollte. Iorveth erklärte mir, dass er mit Ele’yas reden würde und ich sollte doch später wieder kommen. In Ordnung, mach ich. Ich lief also zurück zum Steinbruch und schloss die Harpyienfedern-Quest ab und kam dann wieder. Iorveth erzählte mir, dass Ele’yas die Flucht ergriffen hatte, kaum dass er von meinen Ermittlungsergebnissen gehört hatte. Na gut, das macht ihn in meinen Augen definitiv schuldig. Ich ließ Iorveth seine Nachtruhe wieder aufnehmen und lief zum Succubus um ihr von meinen Ermittlungsergebnissen zu berichten. Im abgebrannten Dorf wurde ich hinterrücks von Ele’yas überfallen, der es anscheinend nicht vertragen konnte, dass ich ihm auf die Schliche gekommen war. Wie alle missgünstigen Elfen war er wahnsinnig schnell mit seinen Schwertern und ich legte fleißig Yrden-Fallen um ihn sinnvoll zu erledigen. Nachdem Ele’yas tot war, kletterte ich die Leiter zum Versteck der behuften Dame herunter und bekam meine hocherotische Belohnung. Außerdem schenkte sie mir noch eine neue Rüstung, die richtig schick aussieht, gute Werte hat und Geralt hervorragend steht. Nun, da die Quest auch erledigt war, konnte ich auch mal zu Philippa laufen und ihr mein bisher eingesammeltes Zeug geben.

Auch Philippa schlief gerade, aber ich hatte noch nie Skrupel, irgendwelche NSCs aus dem Bett zu werfen, wenn ich mitten in der Nacht mit ihnen reden wollte. Philippa war zufrieden mit meinen Bemühungen, war aber der Meinung, dass der Kristall, den ich aus dem Harpyiennest organisiert hatte, zu schwach wäre und ich eine stärkere Magiequelle anschleppen sollte. In den Höhlen hinter dem Steinbruch soll es diverse Celano-Harpyien, die fleißig Träume klauen und in Kristalle einschließen, vielleicht ist dort ja ein richtig mächtiger dabei. Den Schlüssel zur Tür dort hätte Cecil Burdon. Ah, dahin führt also die geheimnisvolle Tür, die ich im letzten Durchgang nicht aufbekommen habe. Mein mitgebrachter Kristall enthielt einen Traum Cecils, der anscheinend sehr schockierend war. Nachdem Philippa Geralt, aber nicht mir den Inhalt mitgeteilt hatte, hörten wir draußen Tumult aus der Richtung des Kastells. Ein wütender Bauernmob wollte Prins Stennis lynchen, weil er angeblich an Saskias Vergiftung schuld sein soll. Als ich los lief um die Sache zu entschärfen, rief mir Philippa noch nach, dass ich im Fall der Fälle ja daran denken sollte, etwas von Stennis‘ Blut einzusammeln. Ja, Philippa, sonst haben wir auch gerade keine Sorgen.

Im Kastell standen Zoltan und Rittersporn relativ hilflos vor dem wütenden Bauernmob, der kurz davor war, über die Adeligen herzufallen. Tatsächlich beschuldigten sie Stennis, Saskia vergiftet zu haben. Die Situation drohte zu eskalieren, bis Iorveth mit seinen Bogenschützen im Schlepptau auftauchte und damit drohte, jeden zu erschießen, der seine Fackel, Mistgabel oder sonstige Waffe hob. Puh. Danke Iorveth, das war wirklich hilfreich.

Nun lag es an mir herauszufinden, was wirklich passiert war. Ich befragte einige der Bauern und Adeligen und bekam gesagt, dass ein Mundschenk angeblich die Anschuldigungen gegen Stennis vorgebracht hatte. Die Gerüchteküche brodelte in beide Richtungen. Die Bauern beharrten darauf, dass Stennis der Täter war, während die Adeligen behaupteten, dass der Mundschenk von Henselts Agenten bestochen worden wäre, Saskia aus dem Weg zu räumen. Besagter Mundschenk hätte sich zu den missgünstigen Elfen geflüchtet.

Ich machte mich auf die Suche, fand den Mundschenk unter der Bewachung einiger Scoia’tael und brachte ihn zum Reden. Er hatte den Priester Olcan dabei belauscht, wie er kurz vor Saskias Vergiftung Stennis bat, die Küche räumen zu lassen. Hm. Dumm, dass ich mit Olcan nicht mehr reden kann, weil Henselt bei den Verhandlungen zum Beginn des Aktes seinen Schädel an dem komischen Stein zertrümmert und damit die Geisterschlacht ausgelöst hat. Aber Olcans Haus gibt es noch und dort könnte ich nach Hinweisen suchen.

Olcans Haus befand sich nahe des Stadttores. Darin fand ich diverse auf dem Boden verstreute Bücher, von denen Geralt allerdings behauptete, dass sie nicht interessant wären, sowie einen Notizzettel. Auf dem Zettel war das Bild des mit einem Drachen verzierten Kelches zu sehen, aus dem Saskia getrunken hatte. Hm. Ich erinnerte mich daran, dass der Priester auf dem Weg zu den Verhandlungen mit Henselt diverses zeug gemurmelt hatte, dass Saskia ein Monster wäre. Für mich ist der Priester definitiv zumindest mitschuldig.

Ich lief weiter durch die Stadt und befragte diverse Leute. Der Runenschmied Thorak leugnete geradewegs, den Nachbau des Kelches angefertigt zu haben, er meinte, dass die Arbeit viel zu schlecht wäre um von ihm zu stammen. Ich weiß nicht, ob ich ihm glauben soll.

Mit meinen gesammelten Informationen kehrte ich zum Kastell zurück und erklärte, dass Stennis‘ Schuld nicht eindeutig bewiesen werden könnte und Saskia über ihn entscheiden sollte, wenn sie wieder gesund ist. Kein Lynchmob heute. Stennis wurde von mehreren Zwergen abgeführt und ich hatte zwar ein Blutbad verhindert, aber dafür auch immer noch kein königliches Blut. Hm. Nun muss ich also wirklich einen Weg finden, Henselt anzuzapfen. Und ich weiß nun auch, was ich tun muss um das Fortschreiten der Hauptquest zu verhindern bevor ich nicht alle Nebenquests erledigt habe – Ich muss mich von Philippa fern halten.

Mittlerweile war es wieder helllichter Tag und es gab da noch einen Haufen Harpyiennester und eine Harpyienkönigin, die ich ausräuchern musste. Also ließ ich mir einen Haufen Harpyienfallen bauen und kaufte noch einige dazu. Ich habe zwar keine Ahnung, wie das funktionieren soll, da ich schon ausprobiert hatte, dass die Harpyiennester durch Klettern nicht zu erreichen sind, aber mal sehen. Irgendwie muss es funktionieren, sonst würde es diese Quest nicht geben. Ich lief zurück zum Steinbruch, bewunderte das Kostüm des Hühnchencosplayers, sammelte die Pappnasentrophäe ein und harrte der ersten Harpyien. Ich nahm an, dass man die Fallen irgendwie in der Nähe der Nester ablegen muss, also warf ich Quen an, hechtete mit Ausweichrollen an den auf dem Weg lauernden Harpyien vorbei und legte die erste Falle in der Nähe des ersten Nests. Eine Harpyie kam geflogen, schnappte sich die Falle, trug sie davon und kurze Zeit später sank der Zähler der noch zu zerstörenden Nester um eins. Aha, so funktioniert das also! Anstatt die Harpyien zu erschlagen wich ich fleißig aus und legte weitere Fallen. Aber als vier von sieben Nestern zerstört waren, sank der Zähler nicht weiter, egal wie viele Fallen ich auslegte. Komisch. Irgendwo müssen die anderen drei Nester doch sein. Ich erschlug erstmal die restlichen Harpyien und suchte dann die Oberkante des Steinbruchs nach frischen Nestern ab, fand aber überall nur Nesterruinen und die Harpyien, die dort herumflogen, ignorierten die ausgelegten Fallen komplett. Okay, vielleicht sind die restlichen Nester ja da, wo ich Cecil Burdons Traumkristall gefunden habe.

Also lief ich zurück nach Vergen und nahm den Hinterausgang, der zum Gebiet um den alten Magierturm führte. Die dortigen Harpyien zeigten sich von meinen Fallen auch ziemlich unbeeindruckt. Na ja, irgendwie werde ich schon noch rausbekommen, wo ich die letzten Nester in die Luft jagen muss. Gehe ich lieber in die Taverne und lagere mal wieder meine Beute in der bodenlosen Truhe ein.

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