Zum Anker und Oktopus

Anarcho-Handarbeiten, Gitarrenlärm, Nerdic Walking und andere Welten

Archiv für den Monat “September, 2013”

Chaos A. D. oder die hohe Kunst des sinnvollen Bloggens

Ohrwurm: Carol Emerald – Tangled Up

Lektüre: Das GURPS Magie-Regelwerk

Da dieser Blog zur Zeit so pi mal Daumen seinen ersten Geburtstag feiert, habe ich mir einige Gedanken über das Bloggen an sich gemacht und mich gefragt, ob mein Blog einen klarer definierten roten Faden braucht.

Angefangen habe ich meinen Blog eigentlich, weil Laiza mich dazu überredet hat, und ich auch von anderer Seite mehrfach dazu gedrängelt wurde, doch mehr Work in Progress zu meinen DIY-Projekten zu zeigen. Aber kann ich allein damit einen kompletten Blog füllen? Ich neige dazu, eher langfristige Projekte durchzuführen, und kann daher nur selten von wirklich signifikanten Fortschritten berichten. Deshalb habe ich zwischendurch angefangen, über meine Erlebnisse beim Zocken von The Witcher 2 – Assassins of Kings zu schreiben, Bücher zu loben oder zu verreißen, und letztendlich kam im Laufe der Zeit eine wilde Beitragsmischung zu allen möglichen Themen zusammen. Quasi von allem etwas und nichts richtig, ohne irgendein Konzept. Woraufhin sich mir wieder folgende Frage stellte: Darf man im gleichen Blog über Handarbeiten, Nagellack und bevorzugte Monsterschnetzel-Taktiken in Computerspielen schreiben oder schreckt das potentielle Leser eher ab? Ich habe nicht vor, zu einer berühmten Bloggerin zu werden, aber ich möchte meine Leser auch nicht langweilen. Oder mache ich mir nur einen viel zu großen Kopf um die Sache und sollte stattdessen einfach frei Schnauze über alles bloggen, worauf ich gerade Lust habe, ohne mir Gedanken um irgendein Konzept zu machen, egal ob es gerade um nicht jugendfreie Metzelspiele, die Befriedigung meines Tussi-Gens, den x-ten Versuch, mir die Haare wachsen zu lassen oder Stickbilder und Strickpullis geht?

Wie auch immer – Herzlichen Glückwunsch zum ersten Geburtstag, lieber Blog, auch wenn ich mir über deinen endgültigen Namen und eine finale Kurzbeschreibung auch immer noch im Unklaren bin und ein vernünftiger Header auch immer noch fehlt. Slayer! *Mit dem Rest des Whiskys anstößt, der schon einmal rund um Island gereist ist*

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Ärmel 2.0

Ohrwurm:  Turisas – Greek Fire

Lektüre:  Das GURPS-Regelwerk zum Auffrischen – das letzte Mal, dass ich das System gespielt habe, liegt schon 4 Jahre zurück.

Ohne lang herumzureden – Isländer Nummer 2 befindet sich mittlerweile im Ärmel-Modus und der Plan, den Mittelteil des Musters auch dort noch mal einzustricken, hat sich als gut erwiesen. Jacquardmuster mit dem Nadelspiel sind aufgrund der häufigen Nadelwechsel nicht immer ganz einfach zu stricken, und die Islandwolle rutscht auf den Bambusnadeln nicht besonders gut, aber ich bin mit dem Gesamtergebnis zufrieden. Und die Kamera hat die Farbe der Wolle auch endlich mal vernünftig eingefangen.

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Scoia’tael für die Ohren

Ohrwurm: Turisas – No good story ever starts with drinking tea

Lektüre: Immer noch Tad Williams

Ich bin mal wieder böse gewesen – Nein, kein Stoff, keine Wolle, und auch keine Schuhe. Ich süchtele auch noch nach ein paar anderen Dingen, namentlich Bücher, Nagellack und Schmuck. Und nachdem ich die vergangenen Wochen größtenteils krank auf dem Sofe verbracht habe, habe ich mir mal was gegönnt.

An den Eichhörnchen-Ohrringen konnte ich einfach nicht vorbei. Und da ich im linken Ohr drei Löcher habe, und somit immer auf der Suche nach schönen kleinen Steckern bin, durften die braunen Rosenstecker auch gleich noch mit. Außerdem bin ich mal wieder meiner Nagellack-Sucht erlegen und ‚Bossy Boots‘ von butter London (Reduziert, hurra!), ‚All tied up‘ von Essie und ‚Hugo Moss‘ von Catrice sind neu bei mir eingezogen. Den butter London-Lack habe ich zum Ausprobieren auf meinen Zehennägeln lackiert und nach einer Woche sieht er immer noch aus wie frisch aufgetragen. Definitiv sein Geld wert! So, damit habe ich mein Tussi-Gen befriedigt und erfolgreich über Nagellack gebloggt. Ha!

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Dann gab es zum Lesen noch die Weltbild-Ausgabe von ‚Tolle Taschen selbst gemacht‘ und für die Ohren das neue Turisas-Album.

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Vn der Island-Front gibt es auch Neues – Ich habe den zweiten Pulli angestrickt, dieses Mal eine halbe Nadelstärke größer. Und den Draugr Overlord (Beziehungsweise die Draugr Overlordin – es war eine untote Dame) habe ich auch erfolgreich erlegt. Kräftig gesteigerte Sneak Attacks mit dem Bogen sind schon was Feines.

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