Zum Anker und Oktopus

Anarcho-Handarbeiten, Gitarrenlärm, Nerdic Walking und andere Welten

Chaos A. D. oder die hohe Kunst des sinnvollen Bloggens

Ohrwurm: Carol Emerald – Tangled Up

Lektüre: Das GURPS Magie-Regelwerk

Da dieser Blog zur Zeit so pi mal Daumen seinen ersten Geburtstag feiert, habe ich mir einige Gedanken über das Bloggen an sich gemacht und mich gefragt, ob mein Blog einen klarer definierten roten Faden braucht.

Angefangen habe ich meinen Blog eigentlich, weil Laiza mich dazu überredet hat, und ich auch von anderer Seite mehrfach dazu gedrängelt wurde, doch mehr Work in Progress zu meinen DIY-Projekten zu zeigen. Aber kann ich allein damit einen kompletten Blog füllen? Ich neige dazu, eher langfristige Projekte durchzuführen, und kann daher nur selten von wirklich signifikanten Fortschritten berichten. Deshalb habe ich zwischendurch angefangen, über meine Erlebnisse beim Zocken von The Witcher 2 – Assassins of Kings zu schreiben, Bücher zu loben oder zu verreißen, und letztendlich kam im Laufe der Zeit eine wilde Beitragsmischung zu allen möglichen Themen zusammen. Quasi von allem etwas und nichts richtig, ohne irgendein Konzept. Woraufhin sich mir wieder folgende Frage stellte: Darf man im gleichen Blog über Handarbeiten, Nagellack und bevorzugte Monsterschnetzel-Taktiken in Computerspielen schreiben oder schreckt das potentielle Leser eher ab? Ich habe nicht vor, zu einer berühmten Bloggerin zu werden, aber ich möchte meine Leser auch nicht langweilen. Oder mache ich mir nur einen viel zu großen Kopf um die Sache und sollte stattdessen einfach frei Schnauze über alles bloggen, worauf ich gerade Lust habe, ohne mir Gedanken um irgendein Konzept zu machen, egal ob es gerade um nicht jugendfreie Metzelspiele, die Befriedigung meines Tussi-Gens, den x-ten Versuch, mir die Haare wachsen zu lassen oder Stickbilder und Strickpullis geht?

Wie auch immer – Herzlichen Glückwunsch zum ersten Geburtstag, lieber Blog, auch wenn ich mir über deinen endgültigen Namen und eine finale Kurzbeschreibung auch immer noch im Unklaren bin und ein vernünftiger Header auch immer noch fehlt. Slayer! *Mit dem Rest des Whiskys anstößt, der schon einmal rund um Island gereist ist*

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3 Gedanken zu „Chaos A. D. oder die hohe Kunst des sinnvollen Bloggens

  1. Ich glaub du machst dir da zu viele Gedanken. Ich hab auch einfach los gelegt. Für mich war mein Blog jahrelang einfach nur ein Archiv für mich persönlich. Inzwischen haben sich tatsächlich regelmäßige Leser eingeschlichen :-), aber auch ohne diese würde ich so weiter machen wie ich es bislang gemacht habe.
    Das schöne an Blogs ist, man muss nur das lesen, was einen interessiert. Falls jemand dein Handwerk mag, aber deine Spielberichte nicht, der wird eben jene Blogartikel übergehen und nur die übrigen lesen.
    Herzlichen Glückwunsch zum 1. Bloggeburtstag!

  2. ach, ich bevorzuge wilde Beitragsmischungen… und produzier die ja auch selbst.

  3. Oder mache ich mir nur einen viel zu großen Kopf um die Sache und sollte stattdessen einfach frei Schnauze über alles bloggen, worauf ich gerade Lust habe, ohne mir Gedanken um irgendein Konzept zu machen, egal ob es gerade um nicht jugendfreie Metzelspiele, die Befriedigung meines Tussi-Gens, den x-ten Versuch, mir die Haare wachsen zu lassen oder Stickbilder und Strickpullis geht?

    An dieser Stelle sollten wir das Undergroundfashionfähnchen hoch halten!
    Gratulation zum ersten Bloggurtstag! =^.^=

    [Ich habe gerad unheimlich viele Ideen, ich brauche mein Notizbuch :D]

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