Zum Anker und Oktopus

Anarcho-Handarbeiten, Gitarrenlärm, Nerdic Walking und andere Welten

Order of the Stick

Musik: Ghost – I’m a marionette

In den letzten Wochen war es mal wieder etwas stiller hier, was daran liegt, dass ich über den August viel unterwegs war und außerdem weiter vor mich hin promoviere. Aber so ganz untätig war ich nicht. Der Schal ist mittlerweile über einen Meter lang. Auf ein Fortschrittsfoto habe ich allerdings verzichtet, weil ein Haufen ungespanntes Lace-Muster einfach nicht sonderlich fotogen ist.

Nun aber zum eigentlichen Grund dieses Posts. Hiermit präsentiere ich Popkultur-Hexagon Nummer eins für die Lesedecke: Das Wappen des Order of the Stick.

Projekt666_7

The Order of the Stick ist ein Webcomic, der seit 2003 vom dem US-amerikanischen Grafikdesigner und Spieleautor Rich Burlew geschrieben und gezeichnet wird. Ursprünglich als Parodie auf die Regelmechanismen des Rollenspiels Dungeons&Dragons begonnen, entwickelte sich die Handlung schnell zu einer epischen Fantasygeschichte, in der eine mäßig kompetente, dysfunktionale Abenteurergruppe gegen den untoten Hexenmeister Xykon antritt um zu verhindern, dass dieser die Weltherrschaft an sich reißt. Die Handlung ist meistens lustig, manchmal aber auch tief tragisch, und gewinnt im Laufe der Geschichte immer mehr an Vielschichtigkeit. Auch wenn der Plot klischeehaft klingt, gehört dies zum Konzept des Comics, der sich auch gern der ironischen Betrachtung eben dieser Klischees widmet. Außerdem sind die Prota- und Antagonisten, vom psychopathischen Halbling-Waldläufer über den genderqueeren Elf bis zum bösen Goblin-Kleriker, der eigentlich nur das Beste für sein Volk will, herrlich verschroben und viele Strips beziehen ihre Genialität einfach nur aus ihrer Interaktion. Von den vielen kleinen Nebenfiguren und Running Gags wie den dämonischen Kakerlaken darf ich gar nicht erst anfangen, sonst wird dieser Blogpost noch viel länger.

oots

Hier wurde mit einem Haufen Strichmännchen etwas geschaffen, was diverse in Romanform erschienene Fantasywälzer in den Schatten stellt. Für alle, die etwas mit Fantasy und/oder Pen&Paper-Rollenspielen anfangen können, und auch keine Probleme mit dem regelmäßigen Brechen der vierten Wand und anderen eher ungewöhnlichen Stilmitteln des Erzählens haben, gibt es von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Ein Link zum Comic ist auf der Webcomic-Unterseite dieses Blogs zu finden.

Advertisements

Einzelbeitrag-Navigation

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: