Zum Anker und Oktopus

Anarcho-Handarbeiten, Gitarrenlärm, Nerdic Walking und andere Welten

Archiv für die Kategorie “Weltenbasteln”

Schöner Schenken

Musik: Queen – Gimme the Prize

Da das derzeitige Nähprojekt immer noch geheim ist, gibt es keine Work in Progress-Bilder. Der Stoff des Grauens ist mittlerweile getrocknet und gebügelt und morgen wird er zugeschnitten. Aber auch sonst war ich nicht ganz untätig und kann somit trotzdem ein paar Dinge zeigen.

1. Der Geschenkanhänger für den Whisky den ich AdoraBelle zur bestandenen Doktorprüfung geschenkt habe. Im Geschäft wollten sie einen zusätzlichen Euro für etwas um den Flaschenhals gewickelten Bast haben, da habe ich beschlossen, dass ich so etwas auch kann und sowieso einen unergründlichen Vorrat an Bastelkram besitze, der mal etwas weniger werden könnte. Whisky in the Jarrrrrr:

Geschenkanhaenger1

2. Ein Geschenkanhänger-Prototyp für Näh- und Strickwerke. Horatia-Style.

Geschenkanhaenger2

Ansonsten habe ich die grobe Plotaufstellung für das Weltenbastel-Fantasykrimiprojekt endlich abgeschlossen und es geht an die Planung der genauen Szenenabfolge. Ich bin gespannt, wie oft mir meine Figuren in meinen sorgfältigen Plan grätschen indem sie ganz andere Vorstellungen als ich davon haben, wie sie sich jetzt verhalten wollen.

 

Das Projekt Klischeefantasy

Lektüre: Henning Mankell – Vor dem Frost

Auf die Ohren: Alestorm – Death throes of the Terrorsquid

 

Eigentlich wollte ich in den nächsten sechs Monaten drei Geschichten für die Wache schreiben, aber zur Zeit schreit lauthals eine andere Idee nach Aufmerksamkeit. Manchmal überkommt es mich einfach und ich lechze geradezu nach pseudomittelalterlicher Klischeefantasy mit Helden, Schurken, Elfen, Zwergen, Orks, Auserwählten und dem ganzen anderen typischen Fantasykroppzeug. Klischeefantasy ist so schön einfach. Man muss sich keine großen Gedanken darüber machen, krampfhaft originell sein zu müssen. Es reicht eine mehr oder auch weniger freiwillige Heldengruppe, die man in das große Abenteuer zur Rettung der Welt schickten kann. Und so packen gerade ein schürzenjägerisch veranlagter Söldner, eine gesprächige Bardin, ein Elf mit schelmischer Ader und ein kochbegeisterter Zwerg in meinem Kopf die Sachen für ihre große Reise, während ich an einer Weltkarte pinsele. Zweck der Übung ist es, einfach mal klassische Fantasy zu schreiben, das eine oder andere Klischee mitzunehmen und dabei Spaß zu haben.

In diesem Sinne: Her mit den Schwertern, Umhängen und Feuerbällen!

Der schlechten Ausreden erster Teil

Ich bekenne mich schuldig. Eigentlich hatte ich ja vor, jede Woche etwas zu schreiben, aber das habe ich nicht eingehalten. Hier darf die Parade der dummen Ausreden beginnen.

  1. Meine Digitalkamera hat vor anderthalb Wochen ihre Selbstinhumierung beschlossen. Das bedeutet, dass Projektfotos in nächster Zeit rar sein werden. Eine neue Kamera ist aber schon auf meinem Schweinachtsfest-Wunschzettel gelandet. Außerdem dürft ihr euch über seltsame Fotografierversuche mit der Webcam lustig machen.
  2. Ich war für eine Woche nicht daheim. Erst wurde meine Familie beglückt und anschließend Das CD-Release-Konzert der Mittelalter/Folk-Band Heiter bis Folkig. Rechtzeitig dazu habe ich auch noch die Folk-Bluse fertig bekommen.
  3. Äh. Ja. Ähm. Also. Quasi. Öh… Wo bleiben die Inspirationspartikel wenn man sie braucht?

Immerhin habe ich nun auch die Aufzählungsfunktion von wordpress erfolgreich ausprobiert. Und ein neues Großprojekt dämmert herauf, das allerdings noch geheim ist. Ich verrate nur so viel – Es hat etwas mit dem allseits bekannten grünen Nähforum mit dem chemischen Namen zu tun.

Ansonsten empfehle ich mit einem der letzten Fotos der alten Kamera einen Kurzurlaub auf meiner Welt. In Äquatornähe soll es um diese Jahreszeit recht nett sein, haben meine Protagonisten mir gesagt. Wenn man nicht gerade von Kannibalen aus dem Dschungel des Todes oder den Flüchen der Bewohner uralter Pyramidengräber gejagt wird…

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