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Beinwärmer

Hier kommt nun die Auflösung der Frage, womit ich die vergangene Woche verbracht habe.

Ein Teststück ergab, dass die Sockenwolle mir doch zu dünn für Beinstulpen war und nun zu einem Paar fngerloser Handschuhe verarbeitet wird. Deshalb habe ich für die Beine nun die Reste des Eulenpullovers vom letzten Jahr verarbeitet – Diese wurden von zwei vollständigen und drei angebrochenen Knäulen auf ein angebrochenes Knäuel reduziert. Vielleicht reicht dieser Rest wiederum sogar noch für ein Stirnband.

Die Beinform ist durch Ausprobieren entstanden, das keltische Knotenmuster stammt von Ravelry und ist gratis hier zu finden: http://www.ravelry.com/patterns/library/cabled-mug-cozy-2

Die Wolle ist die Ökowolle von Wolle Rödel, gestrickt wurde mit einem Nadelspiel der Stärke 6 und einer Zopfnadel.

Es ist gar nicht so einfach, seine eigenen Beine zu photographieren…

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Beute

Ja, ich war mal wieder böse und habe Material gekauft. Aber es ist alles schon für feste Projekte verplant. Großes Indianerehrenwort.
Da ich zur Zeit nur Großprojekte produziere, brauche ich noch eine Beschäftigung für unterwegs. Vor ein paar Wochen habe ich mir ein paar feste Winterstiefel in Braun gegönnt, ein Alltags-Steampunk-Traum aus rustikalem Leder mit Nietenverzierungen. Da ich von der Natur leider nicht mit schlanken Waden gesegnet bin, passen mir Stiefel nur mit extraweitem Schaft, sodass ich meistens bei knöchelhohen Modellen lande. Was, wenn man wie ich am liebsten Röcke trägt, bei Minusgraden trotz Strumpfhose schnell mal frisch am unteren Bein wird. Die Lösung des Problems ist einfach und heißt Stulpen. Da meine bisherigen Paare schwarz und türkis sind habe ich der örtlichen Filiale von Wolle Rödel einen Besuch abgestattet und zwei Knäule Docht-Sockenwolle mit wunderschönem braunem Farbverlauf mitgenommen, die jetzt zu Beinwärmern mit keltischem Knotenmuster werden sollen.
Nach dem Wolleinkauf folgte ein Abstecher zum Perlenladen, wo ich mich mit matten olivfarbenen und schillernden rotbraunen Rocailles für die Folk-Bluse eingedeckt habe. Passende silberne Ornamente habe ich leider nicht gefunden, dafür wollten noch ein paar runde Howlitperlen mit. Der Plan sieht hier ein Armband vor, im Stil der Buddha-Armbänder die vor gut zehn Jahren mal modern waren. Und die Macht flüstert mir ein, dass mich die Suche nach passenden Silberteilen für die Bluse in den Baumarkt führen wird.

Außerdem gibt es Fortschritte beim Kalender – ein Engel ist hinzugekommen. Langsam sorgt das Wetter ja auch dafür, dass Weihnachten einem nicht mehr völlig abstrakt vorkommt.

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