Zum Anker und Oktopus

Anarcho-Handarbeiten, Gitarrenlärm, Nerdic Walking und andere Welten

Archiv für das Schlagwort “Projekt 666”

Ich kann auch Trapeze

Musik: Metallica – Murder One

Nach all den benörgelten Büchern möchte ich mal wieder was Handgearbeitetes zeigen. Die Sechseckmenge wächst nämlich im Hintergund langsam aber stetig.

Links: Die Bourbonenlilie. Ein besseres Symbol für ‚Die drei Musketiere‘ ist mir nicht eingefallen.

Rechts: Elfquest. Ein epischer Comic über einen Stamm wolfsreitender Elfen, die von einer Feuersbrunst aus ihrer Heimat vertrieben werden und bei der Suche nach einem neuen Zuhause viele Abenteuer erleben. Eigentlich bin ich kein Elfenfan, aber die Elfquest-Elfen sind so ganz anders als die üblichen hochnäsigen, ätherischen, nahezu perfekten Spitzohren.

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Links: Das Stadtwappen der südschwedischen Stadt Ystad und das mit Abstand fitzeligste Sechseck das ich bisher bestickt habe. Es steht Pate für die Wallander-Krimis von Henning Mankell, die größtenteils rund um Ystad spielen.

Rechts: Das Wappen der Blutlinie Rötgrafen aus dem Pen&Paper-Rollenspiel Vampire the Requiem. Die Blutlinie meiner Nerd-Vampirin Denna Harris, die ich über ein Jahr lang gespielt habe.

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Links: Die Dienstmarke von Kommandeur Mumm von der Stadtwache von Ankh-Morpork.

Rechts: Skull and Crossbones für Long John Silver und all die anderen literarischen Piraten mit denen ich schon die Meere vieler Welten unsicher gemacht habe.

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Um am Rand des Quilts eine gerade Kante zu bekommen, brauche ich als Füllstücke einige halbe und Viertelsechsecke. Mit den halben, alias den Trapezen, habe ich nun angefangen. Damit sie nicht so leer aussehen, werden sie die Göttersymbole aus DSA bekommen. Insgesamt brauche ich 14 bestickte Trapeze und 16 unbestickte.

Fuhre 1: Praios (Gott der Wahrheit und des Gesetzes), Rondra (Göttin des Donners und des ehrbaren Kampfes), Efferd (Gott der Meere)

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Fuhre 2: Travia (Göttin des Herdfeuers, der Gemeinschaft und der Ehe), Boron (Gott des Todes und des Schlafs), Hesinde (Göttin des Wissens und der Magie), Firun (Gott des Winters, der Wildnis und der Jagd)

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Das macht 103 von 660 ganzen Sechsecken oder 15,61 %.

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Mal wieder ein paar Sechsecke

Musik: Amanda Palmer – Ukulele Anthem

Es wird mal wieder Zeit, die Sechseck-Ausbeute der letzten anderthalb Monate zu zeigen. Und ich habe nun endlich einen Plan, wie die fertige Decke mal aussehen soll. Die ausgekreuzten schwarzen Sechsecke sind schon erfolgreich bestickt. Ich habe also noch eine Menge Arbeit vor mir.

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Als Tauschobjekt für den ersten Schwung Häkelornamente habe ich zwei Sechsecke von Isol bekommen. Einmal eine Erinnerung an unser gemeinsames Studium der Geowissenschaften und zum zweiten das wohl bissigste Gepäckstück der Galaxis, bekannt aus den Scheibenwelt-Romanen des großen Terry Pratchett. Ist sie nicht schön geworden?

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Dann habe ich mich mal wieder in Seriengefilde gewagt. Links das Planet Express-Logo aus Futurama, rechts Babylon 5, die Science Fiction-Serie mit dem für ihre Zeit ausgeklügeltsten Plot und zahlreichen Tolkien-Eastereggs.

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Da ich viele Jahre (insgesamt 10 mal) nach Wacken gefahren bin, musste das natürlich auch auf der Decke verewigt werden. Rechts sind einige Motive aus der Belgariad-Saga von David Eddings zu sehen: Belgarath in Wolfsform, Polgara in Eulenform und der Orb of Aldur.

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Links Skyrim. Mittlerweile bin ich bei etwa 600 Stunden Spielzeit und beim zweiten Charakter und fest entschlossen, mal Stufe 80 zu knacken. Rechts ‚Lycidas‘ von Christoph Marzi, für mich immer noch mit das Beste das die deutschsprachige Fantasy je hervorgebracht hat. Wittgenstein ist eine meiner absoluten Lieblingsfiguren aller Zeiten und ‚Fragen Sie nicht‘ eine seiner Catchphrases.

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Hier geht projekttechnisch gerade mal wieder alles wild durcheinander, weil sich ganz spontan noch ein Großprojekt mit Deadline Mitte Oktober eingeschlichen hat. Aber dazu mehr in einem eigenen Post. Ich sage nur so viel: Ich werde Gitarre spielen. Rette sich wer kann.

 

You can’t take the Sechseck from me.

Musik: Turisas – For your own good

Es gibt wieder einen neuen Schwung Sechsecke – in den letzten Tagen hatte ich einen echten Stickflash.

Aber beginnen wir mit zwei neuen Gastsechsecken. Noch mal ganz vielen lieben Dank dafür!

Links: Das Wappen der Sisterhood of the Radiant Heart aus der Serie ‚Sleepy Hollow‘, über die ich mich hier schon mal begeistert ausgelassen hatte. Gestickt von Sio.

Rechts: Ein Vampirgebiss, stellvertretend für den Klassiker Dracula und diverse andere unkuschelige und unglitzerige Vampirgeschichten die ich schon so gelesen habe. Gestickt von Anjulibei.

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Ich selbst begab mich mit dem linken Sechseck in das finstere Reich der Großen Alten. Behold! The Necronomicon Gate! Wer will, darf an dieser Stelle gern dem Wahnsinn verfallen.

Das rechte Sechseck ist eine Hommage an ein weiteres meiner Lieblingsbücher: ‚Die Abenteuer des Röde Orm‘ von Frans G. Bengtsson. Es erzählt die Lebensgeschichte eines Wikingers um das Jahr 1000. Rollenspielaffine Personen werden das von mir etwas umgezeichnete Motiv bestimmt kennen. Ich habe es mal ganz dreist vom Cover des Phileasson-Abenteuerbands geklaut. Der gute Asleif lässt mich irgendwie doch immer noch nicht so ganz los.

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Und zwei habe ich noch, ganz frisch von der Nadel gehüpft. Links The Deathly Hallows aus der Harry Potter-Reihe. Ich bin zwar kein so großer Potter-Fan, aber die Bücher waren die ersten, die ich vor langer, langer Zeit auf Englisch gelesen habe und damit läuteten sie eine neue Ära des Lesens für mich ein. Deshalb hat sich auch der zweite Zauberer namens Harry einen Platz auf der Decke verdient. Und die Erwachsenen-Krimis, die J. K. Rowling seit ein paar Jahren schreibt, finde ich richtig gut.

Rechts eine Erinnerung an die wohl am meisten betrauerte Fernsehserie aller Zeiten. Ich rede von Firefly, die Serie die neue Maßstäbe in Sachen Weltraumcowboys setzte. Als großer Han Solo-Fan war das natürlich ein gefundenes Fressen für mich. Deshalb: You can’t take the sky from me.

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Derzeitiger Stand: 88 von 660 Sechsecken. Das macht 13,33 Periode Prozent.

Neue Sechsecke

Musik: Sisters of Mercy – Lucretia my Reflection

Im Laufe der letzten Wochen haben sich wieder einige neue Sechsecke für die Lesedecke angesammelt.

Oben links: Der Flyte-Charm aus der Septimus Heap-Reihe. Manchmal lese ich auch gerne mal Kinderbücher, und diese Serie mag ich ganz besonders.

Oben rechts: Keine Panik. Der Reiseführer ‚Per Anhalter durch die Galaxis‘ hilft in den meisten Fällen weiter.

Unten links: Einige unbestickte Sechsecke aus verschiedenen Stoffen.

Unten rechts: Das Schwarze Auge. Ich spiele das System schon seit vielen Jahren mit großer Begeisterung, deshalb brauchte es auch ein Sechseck.

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Von aprilnärrin aus dem Grünen Forum habe ich im Tausch gegen ein Nadelbuch noch zwei weitere Sechsecke bekommen.

Links: Der Rattentod aus Terry Pratchett’s Scheibenwelt. Ich bin verliebt. Rattentod ist nämlich im Grünen Forum mein Nickname.

Rechts: Der weiße Baum von Gondor aus J. R. R. Tolkiens ‚Der Herr der Ringe‘. Mein absolutes Lieblingsbuch.

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Außerdem war ich über die Osterferien wieder böse. Bei Weltkartenstoff setzt nun mal einfach mein Hirn aus und ich musste es ausnutzen, dass es endlich mal wieder ein paar Patchworkstoffe gab, die nicht augenkrebserzeugend kreischbunt sind. Leider sind Patchworkstoffe so schweineteuer, dass ich mir nur 20 cm pro Stoff geleistet habe, schließlich wollte ich die neue Amon Amarth-Scheibe ja auch noch haben.

OsterLoot

Der weiße Wolf

Musik: Megadeth – Peace sells

Da isser wieder. Der Hexer. Geralt von Riva. Dieses Mal auf einem Sechseck verewigt. Ich glaube, alles was man über den Witcher schreiben kann, habe ich schon anderswo hier im Blog geschrieben.

Das Motiv habe ich vom Logo des ersten Spiels geklaut und zu einer Lineart vereinfacht. Eine Premiere ist der Plattstich in den Augen. Fürs erste Mal ist er meiner Meinung nach gar nicht schlecht geworden.

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Damit sind 44 von 660 Sechsecken geschafft.  Das wären 6,666… %.

Expeditionen ins Stofflager

Musik: Iced Earth – Jekyll & Hyde

Ja, mich gibt es noch. Und ich war im Januar nicht wirklich produktiv, weil ich in einem akuten Anfall von Realitätsflucht mal wieder Star Trek: The Next Generation und Deep Space Nine durchgeschaut (und bei letzterem mich am meiner Meinung nach besten und vielschichtigsten Trek-Charakter alias Garak erfreut) habe. Aber immerhin habe ich mal meine Vorräte an Quiltstoffen durchsucht und mir Gedanken darüber gemacht, welche Stoffe zum Projekt 666 passen könnten. Die Voraussetzung ist eine Kompatibilität mit meinem Sofa, den dazugehörigen Kissen und dem Gesamtkonzept eines Entdeckerhöhlen-Wohnzimmers. Die beiden äußeren Kissenhüllen stammen vom Möbelschweden, die beiden inneren sind selbstgenäht.

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Passend dazu habe ich mich auf das Farbschema Grün-Braun-Blau-Sepia eingeschossen. Warum die Weltkarte auf dem ganz rechten Stoff so unglaublich falsch ist, wird wohl ewig ein Rätsel bleiben.

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Die folgenden Stoffe befanden sich in der engeren Auswahl, ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich sie wirklich verwenden will, weil sie ziemlich unruhige Muster haben, die sich doch eher für größere Stücke als meine Sechsecke eignen.

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Vom ersten Deckenanlauf habe ich sogar noch einige mit den ausgesuchten Stoffen bezogene Sechsecke übrig. Aufs Sechseck gezogen fällt es auch gar nicht mehr auf, dass die Verteilung der Kontinente auf dem Weltkartenstoff nicht stimmt.

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Damit bin ich bei 43 von 660 ganzen Sechsecken. Das macht 6,5 %.

Das Sechseck, unendliche Weiten

Musik: Kreator – Extreme Aggression (Ausdruck meiner Gefühle beim unvermeidlichen Weihnachtsshopping in der überfüllten Innenstadt)

Neues von der Sechseckfront. Dieses Mal unter anderem mit der Serie, die auf dem wohl bekanntesten Raumschiff aller Zeiten spielt:

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Ebenfalls mit dabei: Harry Dresden, Privatdetektiv und einziger Zauberer in Chicagos Telefonbuch. Die Schrift ist stellenweise etwas krumm geworden, weil ich sie spontan nachträglich noch aufgestickt habe und es vor allem für das ‚Dresden‘ etwas eng wurde. Aber das passt zu Harry dem alten Chaoten.

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Und zu guter Letzt habe ich nach Order of the Stick noch einen weiteren meiner Lieblings-Webcomics verewigt. Tamuran (Story: Anne Kennedy, Zeichnungen: Aron Fitzgerald) ist eine klassische Fantasygeschichte mit wunderbar verschrobenen Protagonisten und einer extrem detailliert ausgearbeiteten Hintergrundwelt. Und obwohl Manga-Stil normalerweise nicht so mein Fall ist, finde ich die Zeichnungen wunderschön. Da ich mich nicht für ein Motiv entscheiden konnte, habe ich gleich zwei gestickt: Einmal das Symbol der Mondhirsche, welche für die elfische Hauptfigur eine große spirituelle Rolle spielen, und einmal das Wappen des titelgebenden Königreichs Tamuran.

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Derzeit arbeite ich daran, ‚Frugter‘ fertig zu sticken. Wer weiß, vielleicht wird das dieses Jahr ja noch was, dann hätte ich schon mal eins der vielen unfertigen Projekte abgebaut.

Captain Aubrey’s Revenge

Musik: Alestorm – Death before the Mast

Es ist Sonntag und ich habe mal wieder aus spontaner Laune heraus ein Sechseck für meine Lesedecke bestickt. Eigentlich nähe ich zwar zur Zeit zwei Korsetts fertig, die schon ewig angefangen bei mir herumliegen (siehe zum Beispiel hier), aber wenn ich Lust auf Sechsecke habe, habe ich Lust auf Sechsecke und es war an der Zeit, mich mal einer anderen Ecke meiner Bücherregale zu widmen. Hier schreibe ich vor allem über Fantasy, aber ich lese auch noch diverse andere Genres, unter anderem historische Marine- und Militärromane. Mein absoluter Lieblingsautor dieses Genres ist Patrick O’Brian, dessen 20-bändige Romanreihe über einen Lord Nelson verehrenden Kapitän, einen kauzigen Schiffsarzt, diverse Seeschlachten, sezierte französische Spione und ein mit Rum abgefülltes Faultier zu dem Besten gehört, das ich je gelesen habe. Falls jemand den Film ‚Master and Commander‘ kennt, das ist die literarische Vorlage.

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Was lag da näher, als zu Ehren Patrick O’Brians ein Sechseck mit dem Royal Navy-Anker zu besticken?

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In diesem Sinne: Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

 

Von Eisernen Jungfrauen, Luftschiffabstürzen und Sternenkriegern

Musik: Iron Maiden – Empire of the Clouds

Die neue Scheibe von Iron Maiden ist da! Gleich am Erscheinungstag bin ich zum örtlichen Plattendealer geflitzt und derzeit läuft kaum etwas anderes in meinem CD-Player. Nachdem ich mit mit dem letzten Album, ‚The Final Frontier‘, stellenweise nicht so ganz warm geworden bin, hat ‚The Book of Souls‘ wieder voll meinen musikalischen Nerv getroffen. Mein innerer Steampunker freut sich besonders über das 18 Minuten lange ‚Empire of the Clouds‘, das von einem Luftschiff und seinem Absturz handelt (Details über His Majesty’s Airship R101 und ihr Ende gibt es bei Wikipedia). Das Lied ist einfach nur episch und wunderschön und nach mehrmaligem Hören des Stücks hat die Hintergrundgeschichte meines abgewrackten Privatdetektivs aus ‚Tod eines Archäologen‘ nun wieder ein neues Detail bekommen. Zwar wird es erst in einer potentiellen Fortsetzung relevant, aber was ich an Plot im Sack habe, habe ich im Sack, und ich habe mit diesem Charakter eine Menge vor. Aber zurück zur Platte (Nein, nicht die Trolldroge). Es folgt eine glückliche Horatia mit ihrem erfolgreich erlegten Loot:

Maiden

Ich mag den Effekt, dass das Bild, das die Webcam auf meinem Monitor angezeigt hat, sich in der CD-Hülle spiegelt und die CD damit wieder auf sich selbst abbildet. Als ob Eddie insgeheim in meinen Fotos spuken würde. Muhuhahahaha. Zudem habe ich bei der CD-Release-Party im örtlichen Lärmschuppen noch einen Eddie-Schlüsselanhänger geschenkt bekommen, der nun den USB-Stick mit der jeweils aktuellsten Version meiner Dissertation bewacht. Da promoviert es sich doch gleich viel schöner.

Beim ausgiebigen Hören oben erwähnter CD habe ich einen Haufen neuer Sechsecke zugeschnitten und angefangen, sie zu besticken. Und dabei habe ich endlich erfolgreich die allerletzten Reste meiner ersten schwarzen Ditte-Charge aufgebraucht.

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Oben links: Die Signatur der kristallographischen Ebenengruppe p6mm, welche die möglichen Symmetrieoperationen eines Sechseckquilts beschreibt. 6 bezeichnet die maximale Drehsymmetrie in der Draufsicht, m steht für Spiegellinien senkrecht auf a- und b-Richtung in der Ebene. Da ich in der Kristallographie promoviere, musste das einfach sein. Ich bin so ein Nerd.

Oben rechts: 666. The Number of the Beast. Der Projektname für die 660 Sechsecke in Stickgarn gebannt. Was wiederum einen Bogen zu Iron Maiden schlägt, zumal ich auch den Schriftzug vom gleichnamigen Album grob kopiert habe.

Untere Reihe: Die Rebellenallianz und das Galaktische Imperium brauche ich vermutlich nicht zu erklären. Obwohl Sioris und ich neulich festgestellt haben, dass ihre Mitbewohnerin keine Ahnung hat, wer Han Solo ist. Wir waren da doch leicht geschockt, dass sie den coolsten Schmuggler der gesamten Galaxis nicht kannte. Aber ich glaube, den Menschen die meinen Blog lesen muss ich nicht erklären, was Star Wars ist.

Dieser Post markiert außerdem das erste Mal, dass ich hier auf dem Blog ein Stück meines Gesichts zeige. Premiere!

Order of the Stick

Musik: Ghost – I’m a marionette

In den letzten Wochen war es mal wieder etwas stiller hier, was daran liegt, dass ich über den August viel unterwegs war und außerdem weiter vor mich hin promoviere. Aber so ganz untätig war ich nicht. Der Schal ist mittlerweile über einen Meter lang. Auf ein Fortschrittsfoto habe ich allerdings verzichtet, weil ein Haufen ungespanntes Lace-Muster einfach nicht sonderlich fotogen ist.

Nun aber zum eigentlichen Grund dieses Posts. Hiermit präsentiere ich Popkultur-Hexagon Nummer eins für die Lesedecke: Das Wappen des Order of the Stick.

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The Order of the Stick ist ein Webcomic, der seit 2003 vom dem US-amerikanischen Grafikdesigner und Spieleautor Rich Burlew geschrieben und gezeichnet wird. Ursprünglich als Parodie auf die Regelmechanismen des Rollenspiels Dungeons&Dragons begonnen, entwickelte sich die Handlung schnell zu einer epischen Fantasygeschichte, in der eine mäßig kompetente, dysfunktionale Abenteurergruppe gegen den untoten Hexenmeister Xykon antritt um zu verhindern, dass dieser die Weltherrschaft an sich reißt. Die Handlung ist meistens lustig, manchmal aber auch tief tragisch, und gewinnt im Laufe der Geschichte immer mehr an Vielschichtigkeit. Auch wenn der Plot klischeehaft klingt, gehört dies zum Konzept des Comics, der sich auch gern der ironischen Betrachtung eben dieser Klischees widmet. Außerdem sind die Prota- und Antagonisten, vom psychopathischen Halbling-Waldläufer über den genderqueeren Elf bis zum bösen Goblin-Kleriker, der eigentlich nur das Beste für sein Volk will, herrlich verschroben und viele Strips beziehen ihre Genialität einfach nur aus ihrer Interaktion. Von den vielen kleinen Nebenfiguren und Running Gags wie den dämonischen Kakerlaken darf ich gar nicht erst anfangen, sonst wird dieser Blogpost noch viel länger.

oots

Hier wurde mit einem Haufen Strichmännchen etwas geschaffen, was diverse in Romanform erschienene Fantasywälzer in den Schatten stellt. Für alle, die etwas mit Fantasy und/oder Pen&Paper-Rollenspielen anfangen können, und auch keine Probleme mit dem regelmäßigen Brechen der vierten Wand und anderen eher ungewöhnlichen Stilmitteln des Erzählens haben, gibt es von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Ein Link zum Comic ist auf der Webcomic-Unterseite dieses Blogs zu finden.

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