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Scotland the Brave

Lektüre: Gail Carriger – Blameless

Auf die Ohren: Grave Digger – The Keeper of the Holy Grail

 

Nach all der Zockerei zur Abwechslung mal wieder ein DIY-Post.

Manchmal ist es so, dass man eigentlich eine gute Idee für eine Klamotte hat, der richtige Stoff liegt auch schon bereit, und man will eigentlich anfangen, aber eine kleine fiese Stimme im Hinterkopf hält einen doch davon ab und der Stoff liegt erst mal einige Tage herum. So war es auch bei dem grünen Karostoff, der eigentlich ein kurzes Sommerröckchen mit Falten werden sollte. Aber egal wie ich es in meinem Kopf drehte und wendete – der Plan und ich wurden nie völlig glücklich miteinander. Aber dann kam urplötzlich doch die zündende Idee. Vor einigen Jahren besaß ich mal einen ganz schlichten kurzen, karierten Wickelrock, der leider irgendwann im Zuge der Expansion meiner Rückseite ausgemustert werden musste. So ein Teil wollte ich schon lange mal wieder haben.

Also habe ich einen alten Burda-Schnitt umgebastelt, mich einen Abend hinter die Nähmaschine geklemmt und dann war das gute Stück auch schon fertig.

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Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, nur ist es mir trotz aller Mühe nicht ganz gelungen, das Karo am Überlapp deckungsgleich zu bekommen. Aber egal, so sieht man wenigstens, dass es ein Wickelrock ist. Als Saum habe ich einfach die Webkante genommen, weil ich den Effekt mochte. Den Bund habe ich mit einem mit Schrägband eingefassten Besatz verstürzt – ein bisschen Innenschön muss auch sein.

 

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Geschlossen wird die Sache mit einem Druckknopf auf der unsichtbaren und mit einem schönen, alt aussehenden Knopf auf der sichtbaren Seite. Das Knopfloch habe ich von Hand gestochen.

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Ich bin stolz auf mich – Bis auf das Nähgarn stammen alle Zutaten aus meinen Beständen, auch wenn der Stoffberg gefühlt überhaupt nicht kleiner geworden ist. Jetzt muss es nur noch richtig Sommer werden.

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