Zum Anker und Oktopus

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Archiv für das Schlagwort “Skyrim”

Gehirnschnecken vom Gehirnschneckenplaneten

Musik: Gloryhammer – Angus McFife

Futurama ist eine der wenigen Zeichentrickserien, die ich mag. Und nachdem ich im Internet diverse gehäkelte Gehirnschnecken gesehen habe, wollte ich auch eine haben. Denn Gehirnschnecken machen glücklich.

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Wie der Zufall so wollte, tummelten sich in meiner Wollsammlung noch zwei Knäule hellgrüner Baumwolle, aus denen ich vor 15 Jahren oder so unbedingt einen Schlag für meine Cordhose häkeln wollte. Oh, die Modesünden der späten Neunziger und meine Classic Rock-Phase. Vermutlich zum Glück für die Augen der Öffentlichkeit wurde der Plan nie verwirklicht, und seitdem lag das Garn in einem meiner zahlreichen IKEA-Kartons herum und wartete auf weitere Verwendung.

Also häkelte ich ohne bestimmte Vorlage pi mal Daumen einfach drauflos und versuchte, die typische Form hinzukriegen, was zu meiner Freude auch im ersten Anlauf geklappt hat. Der Rand besteht aus so vielen Stäbchen wie ich nebeneinander gequetscht bekommen habe und die Fühler sind kurze Stücke aus einer Luftmaschenkette mit anschließend eingehäkelten festen Maschen, die ich mit dem überstehenden Faden in Form gebunden habe, um die Knubbel an den Fühlerenden zu bekommen. Der endlose Füllwattesack wurde nun auch wieder ein wenig leerer und unten geschlossen wurde das Ganze mit einem gehäkelten Kreis. Hier ist die Gehirnschnecke in ihrem neuen Habitat als Zierde meiner Spardose zu beobachten:

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Zudem ist die Gehirnschnecke das perfekte Kostüm für verkleidungsfaule Leute, die auf eine Kostümparty eingeladen werden: Gehirnschnecke auf einem Haareifen befestigen, aufsetzen, belämmert gucken, fertig.

Und da ich ja nun vorläufig auf The Witcher 3 verzichten muss, baute ich mir neulich einen neuen Skyrim-Charakter zusammen. Als ich ganz zum Schluss die Haarfarben durchging und bei weiß landete, ergab sich plötzlich eine frappierende Ähnlichkeit mit unserem allseits beliebten Hexer. Also habe ich den Kerl einfach Geralt getauft und probiere nun meinen Standard-Witcher-Spielstil (erst alles anzünden und das, was dann noch steht, mit dem Schwert erledigen) in Skyrim aus.

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Scoia’tael für die Ohren

Ohrwurm: Turisas – No good story ever starts with drinking tea

Lektüre: Immer noch Tad Williams

Ich bin mal wieder böse gewesen – Nein, kein Stoff, keine Wolle, und auch keine Schuhe. Ich süchtele auch noch nach ein paar anderen Dingen, namentlich Bücher, Nagellack und Schmuck. Und nachdem ich die vergangenen Wochen größtenteils krank auf dem Sofe verbracht habe, habe ich mir mal was gegönnt.

An den Eichhörnchen-Ohrringen konnte ich einfach nicht vorbei. Und da ich im linken Ohr drei Löcher habe, und somit immer auf der Suche nach schönen kleinen Steckern bin, durften die braunen Rosenstecker auch gleich noch mit. Außerdem bin ich mal wieder meiner Nagellack-Sucht erlegen und ‚Bossy Boots‘ von butter London (Reduziert, hurra!), ‚All tied up‘ von Essie und ‚Hugo Moss‘ von Catrice sind neu bei mir eingezogen. Den butter London-Lack habe ich zum Ausprobieren auf meinen Zehennägeln lackiert und nach einer Woche sieht er immer noch aus wie frisch aufgetragen. Definitiv sein Geld wert! So, damit habe ich mein Tussi-Gen befriedigt und erfolgreich über Nagellack gebloggt. Ha!

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Dann gab es zum Lesen noch die Weltbild-Ausgabe von ‚Tolle Taschen selbst gemacht‘ und für die Ohren das neue Turisas-Album.

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Vn der Island-Front gibt es auch Neues – Ich habe den zweiten Pulli angestrickt, dieses Mal eine halbe Nadelstärke größer. Und den Draugr Overlord (Beziehungsweise die Draugr Overlordin – es war eine untote Dame) habe ich auch erfolgreich erlegt. Kräftig gesteigerte Sneak Attacks mit dem Bogen sind schon was Feines.

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Selbst produzierte Souvenirs zum ersten

Ohrwurm: Iced Earth – The crucible of man

Lektüre: Tad Williams – The dirty streets of heaven

Der erste Islandpulli ist fertig. Und er ist toll. Fest gestrickt aber trotzdem flauschig-weich und irre warm. Und er sitzt ziemlich auf Figur, weshalb ich beim zweiten Modell wohl doch eine halbe Nadelstärke mehr nehmen werde. Außerdem kann ich nun den Wollverbrauch beim Muster abschätzen und weiß, dass ich im nächsten Durchlauf noch etwas Wolle für ein Muster auf den Ärmeln abzweigen kann. Zum Tragen ist es noch zu warm, deshalb darf Iron Girl mal wieder modeln. Aber heute im Supermarkt habe ich schon wieder Lebkuchen, Spekulatius und Dominosteine gesehen. Also kann man auch guten Gewissens schon Islandpullis tragen, wenn es nächste Woche wie angekündigt kälter wird. Dann brauche ich immerhin keine Jacke.

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Für alle die es interessiert: Das Strickmuster heißt ‚Létt-Lopi‘, stammt von Védís Jónsdóttir und ist gratis unter anderem auf ravelry oder http://www.istex.is zu finden.

Ansonsten knabbere ich in Skyrim gerade an einem schier übermächtigen Gegner. In einer Gruft sitzt ein Draugr Overlord mit gefühlt unendlichen (Un-)Lebenspunkten und der Fähigkeit, einem mit einem Spruch die Waffe aus der Hand zu prellen, der mich mit drei Schlägen gnadenlos schnetzelt. Da er einem sofort die Waffe wegschießt, ist bewaffneter Kampf ziemlich sinnlos und meine kümmerlichen Schadenszauber kitzeln ihn gerade mal ein wenig.

Wäre ich Geralt von Riva, hätte ich mir einfach 100 Handgranaten gebastelt und die Dauerfeuer-bis-Exitus-Taktik angewendet, aber das hier ist Skyrim und da muss ich andere Geschütze auffahren. Unter 10 Firestorm Scrolls oder einem ähnlichen magischen Äquivalent einer Boden-Luft-Rakete brauche ich gar nicht erst wieder zu kommen. Dumm nur, dass an der Gruft noch eine ganze Quest hängt. Na ja, steigere ich erstmal fleißig weiter, irgendwann habe ich bisher noch jeden Gegner bezwungen, und wenn es bis zum Ende des Spiels gedauert hat (Nicht wahr, Letho? Was habe ich im ersten Akt gegen dich ins Gras gebissen, nur um dich dann am Ende mühelos wegzuputzen…).

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